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Setz‘ dich zu uns, nimm einen Krug und deine Gwintkarten in die Hand. Es sind schwere Zeiten, in denen du zu uns gestoßen bist. Wir schreiben das Jahr 1273 und das Feuer der Hexenjagd hat schon viele Menschenleben verschlungen. Egal ob Mensch, Mutant oder Anderling: Es wird Zeit, dich für eine Seite zu entscheiden. Schmiede mit uns das Schwert des Schicksals neu und verändere mit uns die Politik, um Geschichte zu schreiben.
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The Square › Silver & Steel › Redanien
Pyres from afar

Pyres from afar
Baltazar
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#1
23.10.2021, 22:59
Mit einer wischenden Handgeste versuchte sich der Graf das Blut vom Brustpanzer zu fegen, als würde es irgendetwas nützen. Es war immerhin kein Staub, dass allein vom Wind bewegt werden mochte, sondern eben eine Flüssigkeit die nur allzu gerne dort verweilte wo sie von der Gewalt des Mannes hingeschleudert wurde. Mit einem leichten Seufzen drückte er seine Stiefel gegen den langsam auslaufenden Menschenkörper, ehe er sein Schwert aus diesem zog und dieses an dem Umhang des Mannes, den er gerade ermordet hatte, abwischte. „Das war ja dann hoffentlich der letzte von denen…“, murrte er und steckte seine Klinge weg, stapfte aus der Seitengasse des Dorfes und schwang sich wieder in seinen Sattel. Es war besser, wenn man nicht zu viele Fragen aufkommen ließ und in wenigen Augenblicken war er auch schon wieder aus der Stadt verschwunden. Die Arbeit mit dem redanischen Geheimdienst konnte bisweilen anstrengend sein, das wusste niemand besser als er. Es war nicht genug das man ihn und seine Geliebte – Verzeihung, Schwester, nach Novigrad beorderte, er musste auch noch auf dem Weg ein paar unliebsame Elemente beseitigen. In diesem Fall tat er es besonders gerne, jedenfalls machte er den Anschein als wäre das der Fall. Ehrlich gesagt war es ihm scheiß egal, aber die Hexenjäger hatten ein paar angebliche Zauberweiber in der Nähe gefunden und verbrannt, diese haben jedoch in der Hoffnung ihre eigenen Leiber zu retten ein paar Leute verpfiffen – der Rest war relativ einfach, suchen, finden, umbringen. Jetzt konnte er ungestört den Weg nach Novigrad antreten. Normalerweise hatte er mit Hexen nichts zu tun, in dem Fall gab es aber wohl wie so oft eine Überschneidung an Interessen zwischen dem Geheimdienst und den Fanatikern, eine äußerst lukrative Allianz wie er eingestehen musste. Seitdem er zusammen mit Astoria einen Kauz als schuldigen für ein paar Giftmorde haben hinrichten lassen, musste er schlicht so tun als seien solche Aufträge besonders in seinem Interesse – es starben ja schließlich wichtige Leute am Hof und er als Graf sollte es ja als herben Verlust ansehen. Natürlich profitierte er am meisten davon, dass diese Personen gestorben sind, aber auf Nuancen mussten man beim Geheimdienst achten. So schlau war er dann doch, auch wenn er das subtile lieber dankbar an jemand anderen abgab.

Es brauchte nur ein paar Stunden, bis er endlich zu dem Gespann bestehend aus August, dem Einäugigen und seiner Schwester aufschließen konnte. Sein Pferd, dass er sich wie so ziemlich alles in seinem Leben nicht auf ehrlichem Wege besorgt hatte, machte dann doch dem schwächsten Glied in der Kette: Heinz, dem lahmen Gaul des August, Konkurrenz. Zum Thema subtilen Auftritten gab es gleich ein praktisches Beispiel, warum es mit Baltazar in der Beziehung nicht so recht klappen wollte. Den Mann und seine Platten konnte man schon von weitem rasseln hören und er konnte sich den gesteigerten Puls und die Achtsamkeit des eigentlich beinahe senilen August schon vorstellen, zusammen mit den genervten Blicken seiner Liebsten…Schwester natürlich. Darum machte er aus seiner Aufholjagd auch kein großes Geheimnis und als er die Beiden dann endlich erblicken konnte, reihte er sich stumm ein. Ein tiefes Nicken von August erwiderte er knapp, ehe sich sein Blick auf Astoria legte. „Herr August, meine liebste Schwester.“, grüßte er mit einem leichten Grinsen wie es für ihn üblich war, „Ich hatte schon befürchtet, bis Novigrad müsstet ihr ohne meine Gesellschaft aufkommen – ach, ich bin sicher der feine Herr August hätte meine Schwester in Anbetracht eines Drachen sicher nach Hause gebracht – dennoch habe ich auf dem Weg etwas unerfreuliches gelernt.“ Er stutzte kurz und senkte den Blick etwas, ehe er einen Brief aus seiner Tasche zog und sie dem Wachmann und Gardisten in die Hand drückte. „Ich werde meine Schwester wohlbehüten zum Ziel bringen, das liefert ihr bitte im Schloss ab – ja, das Schloss Grailly – es ist sehr wichtig.“ August stutze, schaute verwirrt drein und nach abermaliger Erklärung machte er schließlich kehrt. Er hasste es Astoria so zu übergehen, aber die Meisten des alten Schlags fanden es eher verdächtig, dass der Herr im Haus die Frau sprechen ließ. Nachdem sie um eine Biegung waren und August außer Sichtweite, grinste er leicht und ritt viel zu nah für eine geschwisterliche Beziehung an Astoria.

Als erstes nahm er sich den schweren Helm von dem Kopf, das Visier hatte er ja bereits hochgeklappt sonst hätte man ihn nicht erkannt, und befestigte ihn am Sattel. Er wusste den unzufriedenen Blick der Dame neben ihm durchaus zu deuten, ein kurzes Seufzen folgte. „Ja ich weiß…“, gab er entschuldigend von sich, „Was soll ich Gerling erzählen? Aufträge die Hexen involvieren, du weißt ja, da sollte man sich in Redanien besser die Finger nach lecken.“ Von Gehässigkeit oder sonstigen arroganten Eigenschaften die er gerne mal gegenüber Anderen raushingen ließ, blieb recht wenig übrig. Warum auch? Man saß sowieso im selben Boot. „Wir brauchen aber noch einen Schlafplatz…“, merkte er dann an, „Ich finde verlassene Tavernen ja sehr romantisch – wie du bestens weißt – aber ich glaube das lenkt uns zu sehr ab.“
[Bild: sig4.png]
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Pyres from afar - von Baltazar - 23.10.2021, 22:59
RE: Pyres from afar - von Astoria - 23.10.2021, 23:00
RE: Pyres from afar - von Baltazar - 23.10.2021, 23:04

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