23.10.2021, 22:52
Die Unzufriedenheit des Hexers, das musste man so trocken feststellen, war eher eine Lebenseinstellung als das sie wirklich einen Grund gehabt hätte. Wenn er Morgens aufstand und sich das Gesicht wusch, war er unzufrieden und wenn er Abends auf irgendetwas fiel das sein Schlafplatz sein würde, war er ebenso unzufrieden. Dabei war das vielleicht sogar das falsche Wort, es war eher eine grimmige Grundstimmung, die den bärigen Mann verfolgte und da war er unter Hexern keine Ausnahme. Es mag solche Spaßgesellen wie Lambert geben oder politische Stolperer wie Geralt. Er selbst hielt sich einfach aus allem heraus und irgendwie hat sich diese Form von Umgang mit Anderen als effektiver Weg herausgestellt, dafür zu sorgen das es so blieb. Wer sprach schon gerne über Intrigen und Politik mit jemandem, der jeden Satz nur einfach wegbrummte? Auf den Kommentar von Saskia zum Thema Barden folgte, natürlich unweigerlich, ein weiteres dieser grimmigen Laute eher er seinen Bierkrug leerte und einer der Bedienungen mit einem bösen Blick zu verstehen gab, dass er gerne mehr hätte. Komischerweise wurde sein Auftrag überdurchschnittlich schnell ausgeführt. „Ah…auf dem Land ist es genauso.“, kam es dann, „Die Meisten haben in ihrem Leben mehr Hexer als Barden gesehen, weil welcher samtbezogene Scharlatan lässt sich schon in irgendeinem Drecksdorf am Rande der Provinz blicken wo es nichts gibt außer Feldarbeit und das gelegentliche Monster?“ Er zuckte mit den Schultern. „Trotzdem finden alle die singenden Rotkehlchen besser, aber was sollen die machen wenn’s Ärger gibt? Einen Ertrunkenen besingen?“ Anschließend drang ein tiefes Lachen aus seiner Kehle. Die Vorstellung von Rittersporn der mit einer Laute, singend, vor einem Ghul davonläuft – das würde er ja zu gerne mal sehen.
Er hob eine Braue, als sie indirekt die Hexenjäger und sonstige Fanatiker ansprach. Kurz war er versucht, einen Vortrag darüber zu halten das diese Vollidioten nicht mal die einzelnen Sorten von Vampiren auseinanderhalten könnten, allerdings schenkte er sich diesen Ausbruch und vergrub ihn stattdessen in einem Schluck von seinem Krug. Das sie dabei auch noch Elfen und Zwerge mit Monstern verwechselten, das war ein ganz anderes Thema. Ein bitteres Lachen entkam ihm, als sie von Ruhe sprach. „Ah…außer man ist anders.“, meinte er dazu trocken, „Dann hat sich das schnell erledigt mit der Ruhe. Solange die Hexenjäger noch nicht mit jedem Problem fertig werden, bleibts bei Worten…aber wenn das so weiter geht, dauert das nicht mehr lange bis auch Katzenaugen auf dem Scheiterhaufen landen.“ Er zuckte mit den Schultern. Er hoffte einfach, wenn das passierte war er einfach bereits auf dem Weg nach Kovir und bekam davon nur noch gerüchteweise mit. Er hatte zwar keinen Zweifel, dass er eine ganze Schar von Hexenjägern in den Tod mitnehmen könnte, aber er bevorzugte es lieber nicht zu sterben. Er nahm einen weiteren Schluck. „Unter der Hand, eh?“, meinte er skeptisch, „Dazu muss man offensichtlich bereit sein, Leute kennenzulernen und sich auf ich kenne jemanden, der einen kennt einzulassen. Ich weiß nicht, ob das zwangsweise so gut endet.“ Das schrie gerade zu nach Intrigen, Ärger und Geheimnistuerei. Alles Dinge, in denen Falgeirr etwa so gut war wie im Singen. Kurz schaute er sich um, irgendwie war die Taverne immer noch verschlafen – er selbst hatte aus Ermangelung an Alternativen entschieden, den Morgen anderweitig mit Sinn zu füllen als zu arbeiten. Er zog ein kleines Fläschchen hervor und leerte es in seinen Bierkrug, ehe er einen weiteren Schluck nahm und sich kurz schüttelte. Besser als trinken wird’s heute nicht mehr.
Er hob eine Braue, als sie indirekt die Hexenjäger und sonstige Fanatiker ansprach. Kurz war er versucht, einen Vortrag darüber zu halten das diese Vollidioten nicht mal die einzelnen Sorten von Vampiren auseinanderhalten könnten, allerdings schenkte er sich diesen Ausbruch und vergrub ihn stattdessen in einem Schluck von seinem Krug. Das sie dabei auch noch Elfen und Zwerge mit Monstern verwechselten, das war ein ganz anderes Thema. Ein bitteres Lachen entkam ihm, als sie von Ruhe sprach. „Ah…außer man ist anders.“, meinte er dazu trocken, „Dann hat sich das schnell erledigt mit der Ruhe. Solange die Hexenjäger noch nicht mit jedem Problem fertig werden, bleibts bei Worten…aber wenn das so weiter geht, dauert das nicht mehr lange bis auch Katzenaugen auf dem Scheiterhaufen landen.“ Er zuckte mit den Schultern. Er hoffte einfach, wenn das passierte war er einfach bereits auf dem Weg nach Kovir und bekam davon nur noch gerüchteweise mit. Er hatte zwar keinen Zweifel, dass er eine ganze Schar von Hexenjägern in den Tod mitnehmen könnte, aber er bevorzugte es lieber nicht zu sterben. Er nahm einen weiteren Schluck. „Unter der Hand, eh?“, meinte er skeptisch, „Dazu muss man offensichtlich bereit sein, Leute kennenzulernen und sich auf ich kenne jemanden, der einen kennt einzulassen. Ich weiß nicht, ob das zwangsweise so gut endet.“ Das schrie gerade zu nach Intrigen, Ärger und Geheimnistuerei. Alles Dinge, in denen Falgeirr etwa so gut war wie im Singen. Kurz schaute er sich um, irgendwie war die Taverne immer noch verschlafen – er selbst hatte aus Ermangelung an Alternativen entschieden, den Morgen anderweitig mit Sinn zu füllen als zu arbeiten. Er zog ein kleines Fläschchen hervor und leerte es in seinen Bierkrug, ehe er einen weiteren Schluck nahm und sich kurz schüttelte. Besser als trinken wird’s heute nicht mehr.
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