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Setz‘ dich zu uns, nimm einen Krug und deine Gwintkarten in die Hand. Es sind schwere Zeiten, in denen du zu uns gestoßen bist. Wir schreiben das Jahr 1273 und das Feuer der Hexenjagd hat schon viele Menschenleben verschlungen. Egal ob Mensch, Mutant oder Anderling: Es wird Zeit, dich für eine Seite zu entscheiden. Schmiede mit uns das Schwert des Schicksals neu und verändere mit uns die Politik, um Geschichte zu schreiben.
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The Square › Silver & Steel › Redanien
Steh' mir nicht im Weg

Steh' mir nicht im Weg
Falgeirr
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7 Posts
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#3
23.10.2021, 22:45
Als hätte er selbst Wurzeln geschlagen, stand er eine halbe Ewigkeit regungslos im Wald und hatte den Blick in die Richtung gewandt, wo er das Ziel dieses Unterfangens vermutete. Er konnte jetzt grummelig einen Fluch auf die Pünktlichkeit von Zauberern sprechen, allerdings sparte er sich die Mühen für den Kampf auf. Die Axt hatte er mittlerweile auf seine Schulter gelegt, um nicht beim Laufen irgendwo das darauf befindliche Öl abzustreifen. Dank seiner katzenartigen Augen musste er trotz dämmrigem Licht keine Bußen in seiner Fähigkeit Dinge zu erkennen hinnehmen. Die, zugegeben, nicht gerade sehr laute Hexe hörte er lange bevor sie neben ihm erschien und ihre Präsenz rang ihm ein kurzes, anerkennendes Brummen ab. Ein Gruß erübrigte sich damit, jedenfalls in seiner Welt. Bei ihrem Kommentar hob er kurz die Brauen und besah die Frau, wäre sie jetzt auf einer teuren Feier dann wäre sie wirklich gut vorbereitet (und wenn man die Mordrate auf solchen Veranstaltungen in höheren Kreisen berücksichtigte, er vielleicht auch). Für die Jagd nach einem Vampir jedoch…bestand da durchaus Bedarf nach Verbesserung, wenn man ihn fragte. Was den Wirt anging, gab es einen unerfreulichen Laut von seiner Seite was einen fast vermuten ließe, ein Bär wäre aus dem nächsten Busch gesprungen. „ Ich hatte das vor.“, offenbarte er knapp seine Pläne – eigentlich wollte er die Schwarzhaarige wirklich nicht an diesem Geschäft beteiligen. Hexergeschäfte eben. Es würde sowieso niemand glauben, dass sie einen Anteil daran hatte. Den Bonus hätte sie ihm ruhig zusichern können, aber irgendwie hatte er so ein Gefühl, dass er damit nicht davonkommen würde.

Als sie die Phiole zeigte, verzog er aus Reflex das Gesicht. Er hatte nämlich noch sehr genau den Geschmack dieses absolut giftigen Gesöffs in Erinnerung und es war alles andere als angenehm. Auch das Gefühl, dass das eigene Blut quasi ätzend war – da gab es wirklich angenehmere Dinge. Hexermutationen sei dank würde er das schon irgendwie überleben. Aus Angst ihr die Hand zu brechen – oder das Glas – wenn er ihr das Ding einfach abnahm hielt er nur eine seiner großen Pranken auf und wartete bis sie es in seine Pfoten fallen ließ. „Eh.“, brummte er dann nur, „Wenn unser scharfbezahnter Freund auf die Idee kommt, aus mir einen lebenden Snack zu machen ist es das auf jeden Fall.“ Ein wenig juckte ihm jetzt schon der Hals, gut das dieser ordentlich gerüstet war – würde nur nichts nützen gegen so ein Vieh. „Also…das Vieh gibt sich als Köhler aus, ist gar nicht so dumm lebt recht abgeschottet in der Nähe von einem kleinen Fluss und macht eben Kohle. Die schleppt er dann möglichst spät ins Dorf…trinkt ein paar Bier….auf dem Heimweg gibt’s dann Frühstück, schätz ich. Ist auch egal, wie man ja riechen kann hat er schon mit der Arbeit angefangen, wird also draußen herumlaufen der Typ. Ich geh hin, und hau ihm ne Axt ins Kreuz – lang faseln werd‘ ich mit dem nämlich nicht.“ Er ließ seinen Blick über Elsbeth gleiten. „Am Besten hälst du dich einfach raus…falls du nen Zauber sicher platzieren kannst, schadet das bestimmt nicht – aber wehe du triffst mich, dann haben wir ein Problem. Im Zweifel also einfach nichts machen.“ Er steckte die Phiole an eine Halterung an seinem Mantel und zeigte dann in eine Richtung. „Hier lang.“ Und ohne sich irgendwie auf ein Gespräch einzulassen, stapfte er los.

Es war ein relativ kurzer Fußmarsch, bis eine einzelne, vereinsamte Hütte zum Vorschein kam, an der zahlreiche hügelartige Gebilde zu erkennen waren die freudig vor sich hin rauchten. Der Hexer nahm die Phiole in die Hand und blickte kurz auf die Zauberer-Tante zurück. „Dann wollen wir mal.“, brummte er und hielt noch einen kleinen Moment inne – Hexen hatten immer irgendwas zu faseln.
[Bild: sig1.png]
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Steh' mir nicht im Weg - von Falgeirr - 23.10.2021, 22:40
RE: Steh' mir nicht im Weg - von Elsbeth - 23.10.2021, 22:43
RE: Steh' mir nicht im Weg - von Falgeirr - 23.10.2021, 22:45
RE: Steh' mir nicht im Weg - von Elsbeth - 07.05.2022, 20:04

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