23.10.2021, 22:29
Mit einem rumpeln der schweren Rüstungsteile legte sich die Pranke um den vor den Bären gestellten Bierkrug, er trank einen schluck und sah die Schwarzhaarige aus grimmigen Augen an. Hübsch war sie ja, aber wenn er eins gelernt hatte: Der Schein trug oft. Viele Worte sprach er nicht, nur das nötigste. Nicht das er einer dieser sozial verwaisten Hexer-Exemplare ist, aber bei neuen Menschen hielt er es stets mit übereifrigem Misstrauen am besten. Man wusste ja nie so genau, das ganze Treffen roch ja nicht gerade unbedingt sehr vertrauenswürdig. Nachdem er einen ordentlichen Schluck, der fast den halben Krug geleert hatte, zu sich genommen hat lehnte sich der Bär leicht zurück und verschränkte die Arme. Lauschte, wenigstens aufmerksam wenn auch schweigsam, den Ausführungen von Elsbeth. Zwar regte sich keine Mine, wie auch bei den Mutationen, in seinem Kopf spielte sich jedoch ein erbitterter Kampf zwischen: Mehr Geld verlangen, auch wenn noch kein Preis festgelegt war, gehen und laut loslachen ab. Er räusperte sich und nickte schwer. „Zaubererin, oder?“ Dieser steilen These war er sich jedenfalls bewusst. Er würde sonst niemanden kennen, nicht mal den beklopptesten Alchemisten, der ein Hexer nicht anheuert weil er ein Problem mit ihm hat – sondern um eins zu finden. Aber Falgeirr verstand sich stets als Dienstleister, weswegen er nur allzu froh war gegen Geld Monster auch zu suchen. Zauberer halten schließlich nie schlecht.
„Um eins mal klar zu stellen.“, sagte er trocken, „Das kostet. Ordentlich. Ich bin Problemlöser und meistens ganz froh damit, nicht zusätzlich auch noch Probleme zu verursachen. Für die Monster in dem Fall, aber trotzdem.“ Er seufzte kurz. „Also…Vampire…sind zahlreich wie der Sand am Meer. Es gibt höhere Vampire, schlauer als die meisten anderen und kaum von Menschen zu unterscheiden. Dann gibt es noch solche hässligen Monsterviecher. Bruxa, Ekimara…die eher grässlige Art von Monster. Ich fang dir keinen Höheren, bevor du fragst und auch sonst nichts was noch lebt. Die Chance das diese Viecher einen von uns beiden in Stücke reißen wenn man sie nicht sofort erledigt…nunja. Ist ziemlich hoch.“
Der Hexer lehnte sich vor um den anderen, verbleibenden, halben-krug großen Schluck zu nehmen. Der Neugier gab er nicht nach, er fühlte sie auch offen gesagt gar nicht. Es reichte ihm es als Zauberer-Spinnereien abzutun, die eben gut bezahlt werden würde. Das dahinter irgendein tieferer Sinn stecken könnte, war nichts von Belang. Es war auch vielleicht besser wenn er gar nicht erst wusste, woran die liebe Zauberergemeinschaft derzeit arbeitet. Wenn man die Hexenjäger bedenkt, würde alleine der Umstand das er sich mit ihr hier getroffen hat schon genug Probleme bereiten. Wenn er nicht gerade in einem Folterkeller oder auf einem Stapel Holz enden würde, dann wäre es auf jeden Fall Grund genug die vereinigten Nordlande hinter sich zu lassen. Also Risikozulage, das musste er auch noch berechnen. „Zweihundert vorher.“, sagte er dann trocken, „Fünfhundert nachher.“ Dabei hatte er die massiven Arme wieder verschränkt und starrte sie stur an. Etwas unangenehm, etwas den harten Kerl am Nachspielen. Aber wenn man mal ehrlich war, ein Hexer der Bärenschule – da kam diese Art doch erschreckend natürlich und überzeugend herüber.
„Um eins mal klar zu stellen.“, sagte er trocken, „Das kostet. Ordentlich. Ich bin Problemlöser und meistens ganz froh damit, nicht zusätzlich auch noch Probleme zu verursachen. Für die Monster in dem Fall, aber trotzdem.“ Er seufzte kurz. „Also…Vampire…sind zahlreich wie der Sand am Meer. Es gibt höhere Vampire, schlauer als die meisten anderen und kaum von Menschen zu unterscheiden. Dann gibt es noch solche hässligen Monsterviecher. Bruxa, Ekimara…die eher grässlige Art von Monster. Ich fang dir keinen Höheren, bevor du fragst und auch sonst nichts was noch lebt. Die Chance das diese Viecher einen von uns beiden in Stücke reißen wenn man sie nicht sofort erledigt…nunja. Ist ziemlich hoch.“
Der Hexer lehnte sich vor um den anderen, verbleibenden, halben-krug großen Schluck zu nehmen. Der Neugier gab er nicht nach, er fühlte sie auch offen gesagt gar nicht. Es reichte ihm es als Zauberer-Spinnereien abzutun, die eben gut bezahlt werden würde. Das dahinter irgendein tieferer Sinn stecken könnte, war nichts von Belang. Es war auch vielleicht besser wenn er gar nicht erst wusste, woran die liebe Zauberergemeinschaft derzeit arbeitet. Wenn man die Hexenjäger bedenkt, würde alleine der Umstand das er sich mit ihr hier getroffen hat schon genug Probleme bereiten. Wenn er nicht gerade in einem Folterkeller oder auf einem Stapel Holz enden würde, dann wäre es auf jeden Fall Grund genug die vereinigten Nordlande hinter sich zu lassen. Also Risikozulage, das musste er auch noch berechnen. „Zweihundert vorher.“, sagte er dann trocken, „Fünfhundert nachher.“ Dabei hatte er die massiven Arme wieder verschränkt und starrte sie stur an. Etwas unangenehm, etwas den harten Kerl am Nachspielen. Aber wenn man mal ehrlich war, ein Hexer der Bärenschule – da kam diese Art doch erschreckend natürlich und überzeugend herüber.
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