23.10.2021, 21:28
Es war wirklich nicht Drazans Stil, direkt Leute anzugreifen. Tatsächlich gehörten solche spontanen Emotions-Reaktionen eher nicht zu seinen Werkzeugen, was auch von jedem bestätigt werden kann der den Zauberer besser kennt. Dennoch hatte er sich zu dieser reißerischen Drohung verführen lassen, welche wohl zwangsläufig entsprechende Konsequenzen tragen würde. Er war zwar besorgt, jedoch keinesfalls darüber das er den Kampf verlieren könnte. Selbst ohne Aelies Anwesenheit wären die Wachen kaum ein Problem für ihn, mit ihr waren die Chancen alles andere als gerecht verteilt. Mit einer eleganten Bewegung wich er dem ersten Schlag des Wachmannes auf, die Hand nach wie vor Hinter dem Rücken haltend. Anschließend entblößte er die weiß blitzende Energiekugel welche sich dort versammelt hatte und ohne großartig zu zögern ließ er sie – unter schockierendem Blick des Wachmanns – frei, lanzenartig durchbohrten die weißen Blitze die Brust des Wachmannes und hinterließen lediglich verbranntes Fleisch und zuckende Muskeln. Gleichsam wohl einen Herzaussetzer, waren solche Mengen keineswegs etwas was ein menschlicher Körper auszuhalten mochte. Die Hellebarde eines weiteren Zauberers blockte er hoch über sich mit einem magischen Schild, ehe er die Distanz zwischen sich und dem Plattenträger verkürzte um ihm die selbe, elektrische Freude zuteilwerden zu lassen wie seinem Kollegen. Kalte Blitze schlugen ihm ins Gesicht. Allerdings aufgrund der deutlich verringerten Kanalisierungszeit nicht ganz so fatal. Zwischendurch sah er einmal nach Aelies, wusste er darum das sie keinesfalls für den Kampf geschaffen war – so als Heilerin – dennoch schlug sie sich offenbar recht ordentlich. Sie wand sich ihm zu und er hatte nur ein müdes Lächeln für ihren Kommentar übrig. Nach dem nun vier der fünf Wachen den Boden geküsst hatte, befand sich der letzte auf der raschen Flucht in Richtung Tor. Ein dummer Fehler, ihn jetzt laufen zu lassen weswegen der Zauberer kurzerhand seine Taktik einfach noch ein drittes Mal wiederholte und ihm (deutlich schnellere) Blitze hinterher jagte, die ihn zu Boden beförderten.
Mit erhöhtem Puls und leicht schneller atmend kam die Kampfsituation schließlich zum erliegen. „Nun das war….unnötig.“, sagte er dann trocken, „Ich kenne einen sehr effektiven Gedächtniszauber, ja. Am Besten…siehst du einmal nach ob weitere Gesellschaft zu erwarten ist.“ Mit diesen Worten legte er den Stapel Bücher zunächst behutsam auf dem Pflasterstein ab und zog ein verstecktes, spitzes Stilett hervor. Es brauchte wirklich keinen Experten um zu raten was er vorhatte. Gewissensbisse waren ja grundsätzlich nichts, was den Zauberer plagten weswegen er auf den ersten, noch atmenden Wachmann zuging und kurzerhand mit chirurgischer Präzision die Halsschlagadern des bewusstlosen öffnete. Wie die berühmtem Halsabschneider die das Schlachtfeld durchgingen, vermutlich hatte er von diesen auch diese Taktik. Dabei ging ihm unweigerlich durch den Kopf, was nun genau zu dieser Eskalation geführt hatte. Eine seltsame Spitze hatte sich nach dem Spruch des Offiziers in seinen Nerven aufgetan, ein stechendes zorniges Gefühl dessen Ursprung er noch nicht einwandfrei definieren konnte. Waren es etwaige Verpflichtungsgefühle gegenüber seiner ehemaligen Schülerin welche ihn dazu bewogen haben? Oder ein Versuch der Widergutmachung, nach der – ihm mittlerweile bewussten – Demütigung oder Ablehnung welcher er ihr damals zugefügt hatte? Es war auf jeden Fall eine Entwicklung, welches ihm äußerst missfiel während er eine Kehle nach der anderen öffnete und sich Blut auf den Boden der Akademie breit machte. Lediglich den Offizier verschonte er, hatte der nun wirklich keine Chancen mehr aufzustehen nach dem was Drazan ihm angetan hatte. Anschließend bewegte er die Leichen – natürlich auf magische Art und Weise – zu einem hübschen Haufen. Er atmete tief durch, hob die Hände, murmelte irgendwas und mit einem lauten Knallen öffnete sich dann ein Portal welches die Leichen mit der ersten impulsiven Energie einsog und sie in unbekannte Gefilde entführte. Das einzige was übrig blieb waren einige Liter Blut auf dem Boden, welche aus den geöffneten Kehlen geronnen war.
Drazan räusperte sich kurz, nahm die Bücher wieder auf und gesellte sich zu Aelies. „Es tut mir ausgesprochen leid.“, sagte er dann mit der trocken-höflichen Art die er nur zu oft als Maske für seine wahren Gefühle benutzte, „Das diese Situation so eskaliert ist. Es hat mich selbst etwas überrascht, welche…Regung…dieser Wachmann ausgelöst hat.“ Damit setzte er sich zügig in Bewegung, Hauptsache erstmal verschwinden. Seine Füße trug es durch einige verwinkelte Gassen und völlig verwirrende Pfade, welche wohl etwaige Verfolger abschütteln würden und bei seinem Tempo gewiss ebenfalls drohten, Aelies gleich mit abzuschütteln. Nach einigen Minuten hielt er jedoch inne. Eine pflasterstein Gasse zwischen zwei Häuserreihen, schicke Gegend – keinesfalls heruntergekommen und mit dem typischen Oxenfurter Charme. „Ich denke, das war’s nun?“, fragte er dann trocken.
Mit erhöhtem Puls und leicht schneller atmend kam die Kampfsituation schließlich zum erliegen. „Nun das war….unnötig.“, sagte er dann trocken, „Ich kenne einen sehr effektiven Gedächtniszauber, ja. Am Besten…siehst du einmal nach ob weitere Gesellschaft zu erwarten ist.“ Mit diesen Worten legte er den Stapel Bücher zunächst behutsam auf dem Pflasterstein ab und zog ein verstecktes, spitzes Stilett hervor. Es brauchte wirklich keinen Experten um zu raten was er vorhatte. Gewissensbisse waren ja grundsätzlich nichts, was den Zauberer plagten weswegen er auf den ersten, noch atmenden Wachmann zuging und kurzerhand mit chirurgischer Präzision die Halsschlagadern des bewusstlosen öffnete. Wie die berühmtem Halsabschneider die das Schlachtfeld durchgingen, vermutlich hatte er von diesen auch diese Taktik. Dabei ging ihm unweigerlich durch den Kopf, was nun genau zu dieser Eskalation geführt hatte. Eine seltsame Spitze hatte sich nach dem Spruch des Offiziers in seinen Nerven aufgetan, ein stechendes zorniges Gefühl dessen Ursprung er noch nicht einwandfrei definieren konnte. Waren es etwaige Verpflichtungsgefühle gegenüber seiner ehemaligen Schülerin welche ihn dazu bewogen haben? Oder ein Versuch der Widergutmachung, nach der – ihm mittlerweile bewussten – Demütigung oder Ablehnung welcher er ihr damals zugefügt hatte? Es war auf jeden Fall eine Entwicklung, welches ihm äußerst missfiel während er eine Kehle nach der anderen öffnete und sich Blut auf den Boden der Akademie breit machte. Lediglich den Offizier verschonte er, hatte der nun wirklich keine Chancen mehr aufzustehen nach dem was Drazan ihm angetan hatte. Anschließend bewegte er die Leichen – natürlich auf magische Art und Weise – zu einem hübschen Haufen. Er atmete tief durch, hob die Hände, murmelte irgendwas und mit einem lauten Knallen öffnete sich dann ein Portal welches die Leichen mit der ersten impulsiven Energie einsog und sie in unbekannte Gefilde entführte. Das einzige was übrig blieb waren einige Liter Blut auf dem Boden, welche aus den geöffneten Kehlen geronnen war.
Drazan räusperte sich kurz, nahm die Bücher wieder auf und gesellte sich zu Aelies. „Es tut mir ausgesprochen leid.“, sagte er dann mit der trocken-höflichen Art die er nur zu oft als Maske für seine wahren Gefühle benutzte, „Das diese Situation so eskaliert ist. Es hat mich selbst etwas überrascht, welche…Regung…dieser Wachmann ausgelöst hat.“ Damit setzte er sich zügig in Bewegung, Hauptsache erstmal verschwinden. Seine Füße trug es durch einige verwinkelte Gassen und völlig verwirrende Pfade, welche wohl etwaige Verfolger abschütteln würden und bei seinem Tempo gewiss ebenfalls drohten, Aelies gleich mit abzuschütteln. Nach einigen Minuten hielt er jedoch inne. Eine pflasterstein Gasse zwischen zwei Häuserreihen, schicke Gegend – keinesfalls heruntergekommen und mit dem typischen Oxenfurter Charme. „Ich denke, das war’s nun?“, fragte er dann trocken.
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