23.10.2021, 20:46
Bereits seit ihrer Ankunft in Novigrad hatte Elsbeth auf eine Gelegenheit gelauert, Oxenfurt besuchen zu können. Dass sie ausgerechnet unter diesen widrigen Umständen in die berühmte Stadt reisen musste, hatte ihre anfängliche Euphorie jedoch schnell wieder abflachen lassen. Zusammen mit der jüngsten Tochter der Hamwerts, die am Beginn des Monats gerade ihre Verlobung gefeiert hatte und drei ihrer halbgaren Freundinnen hatte man sie in das selbsternannte Wissenszentrum der Nordlande geschickt – um dort einen der vermeintlich besten Schneider Redaniens zu besuchen und die Auswahl des Brautkleides zu treffen. Warum ausgerechnet Elsbeth die deutlich jüngeren Frauen begleiten musste, hatte sich ihr bis zuletzt nicht erschlossen, hätte Philippa ihr nicht wenige Momente vor der Abreise die sparsamen Eckdaten zugesteckt, die den wahren Grund für ihre Reise offenbarte, der wenig gesellschaftliche Verpflichtungen beinhaltete sondern vielmehr auf die Beschaffung handfester, möglichst hilfreicher Informationen zur Widerherstellung ihres Augenlichts aus war. Dies wiederum hatte sie positiv gestimmt, auch wenn sie die gezwungene Gesellschaft der feinen Damen schon ab dem Moment, in dem sie sich auf das weiche Polster im inneren der Kutsche sinken ließ, nur mit äußerster Anstrengung ertrug. Bereits auf dem Weg in die Stadt hatte sie angedeutet, sich krank zu fühlen und sich mit dieser Ausrede sowohl um den Besuch als um das gemeinsame Flanieren durch die Stadt gedrückt. Offiziell verbrachte sie den Tag im Bett, ließ sich gerade zu einem gemeinschaftlichen Abendessen hinreißen und nutzte schließlich die schlaflosen, einsamen Stunden vor der Dämmerung, um sich ein Bild über die Stadt zu verschaffen und bereits eine Vorstellung über den Treffpunkt für den nächsten Tag zu bekommen sowie einen ersten Blick auf die Akademie zu werfen, die sie sich deutlich imposanter vorgestellt hatte und die ihr wenig Begeisterung abverlangte.
Den nächsten Tag hatte sie widerwillig mit den drei Mädchen verbracht, die gemeinsam einen kompletten Straßenzug mit ihrer Lautstärke unterhalten konnten und Elsbeth das Gefühl gaben, ihre Ohren würden im nächsten Moment anfangen zu bluten. Der stete Redefluss über Nichtigkeiten und die alltäglichen Probleme verwöhnter, zu nichts taugenden Töchter reicher Männer bereitete ihr Kopfschmerzen und so hatte sie sich kurz nach dem Abendessen fluchtartig mit der Andeutung, einen Bekannten besuchen zu wollen, aus der Verantwortung gezogen, ihre Gesprächen in dem kleinen Salon weiter ertragen zu müssen und ihnen mit dieser Ausrede genug Gesprächsstoff bis zum Einschlafen gegeben. Immerhin hatte man ihr ein eigenes Zimmer im Gasthaus gegönnt, in dem sie sich ohne weitere Nachfragen deutlich zweckmäßiger anziehen konnte, als der „Besuch eines Bekannten“ es eigentlich bedurfte. Es war ungewohnt, nach der langen Zeit, die sie die Rolle der Hiboulliard-Nichte spielte, wieder in eine Alltagskleidung zu steigen, die nicht aus langen Kleidern, schweren Stoffen und luftabschnürenden Corsagen bestand, auf die Philippa für ihre Maskerade so viel Wert legte. In den schwarzen, engen Hosen, der schlichten schwarzen Bluse, über die sie ein ebenso dunkles Mieder geschnürt hatte, weil sie sich sonst nicht mehr komplett angezogen fühlte, hätte sie wohl kaum jemand in Novigrad erkannt, zumal auch der fast schon verspielte Knoten, in dem sie ihre Haare am Morgen gesteckt hatte, einem deutlich praktischerem, locker geflochtenem Zopf gewichen war. Spätestens, als sie in die leichten, halbhohen Stiefel aus Leder schlüpfte, fühlte sie sich ein wenig in der Zeit zurückversetzt, in der sich ihr Leben in den Kellern der nilfgaardischen Akademie abgespielt hatte. Damals hatte sie die unwissenden, leichtgläubigen und vergleichsweise ungebildeten feinen Damen in ihrem feinen Zwirn auf der Straße verspottet. Heute gehörte sie gezwungenermaßen dazu und war mittendrin statt nur dabei. Umso wohler fühlte sie sich jetzt in den bequemen Stoffen, die ihr eine Bewegungsfreiheit gaben, deren Fehlen ihr in der letzten Zeit gar nicht bewusst gewesen war. Sie räkelte genüsslich die Schultern und streckte sich ausgiebig, ehe sie die wenigen Dinge, die sie für wichtig hielt, zusammensammelte. Eine unscheinbare, kleine Ledermappe, in der sie ein paar Fläschchen verbargen, fand den Weg an den Gürtel ebenso wie ein schmaler Dolch, der für sie weniger Waffe als praktisches Werkzeug war. In die Innenseite des Umhangs, den sie sich zum Schutz vor der nächtlichen Kälte über die Schultern legte, steckte sie ihren Passierschein, den ihr Vater Hamwert besorgt hatte – für den Fall der Fälle. Viel mehr meinte sie für das Vorhaben nicht zu benötigen – den Rest würde sie ohne handfestes Material erledigen können. Im Vorbeigehen griff sie noch nach den leicht gefütterten Handschuhen, die sie ordentlich auf der kleinen Kommode neben der Tür gelegt hatte und verließ das Gasthaus schnell, unauffällig und ungesehen.
Ihre beschwingten Schritte durch die Straße deuteten bereits an, dass sie sich auf das Kommende durchaus freute. Es war eine bitternötige Abwechslung in ihrem durchgeplanten und durchgetakteten Alltagstrott, den das Leben in der Oberschicht Novigrads mit sich brachte und auch wenn sie nicht ahnte, wen sie als Hilfe und Unterstützung von Philippa an die Seite gestellt kam, war sie zuversichtlich, am heutigen Abend endlich mal wieder etwas aufregendes und bedeutsameres zu tun, als sich irgendwo auf einer wichtigen Veranstaltung in Novigrad das Ohr abkauen zu lassen. Dass sie ein wenig spät dran war, wusste sie nicht – sie gehörte nicht zu den Leuten, die ständig die Uhr im Blick hatten und die sich generell nur selten darum scheren musste, pünktlich zu sein – das übernahm doch eher die Dienerschaft, an die sie sich so unglaublich schnell gewöhnt hatte.
Sie bewegte sich wesentlich unbedarfter und unvorsichtiger durch die Straßen und Gassen Oxenfurts, als sie es in Novigrad um diese Zeit getan hätte. Hier kannte man sie nicht, war es auch nichts Ungewöhnliches, dass junge Frauen es sich wagten, allein durch die Stadt zu ziehen. Geprägt von den Schülern und Studenten der Akademie herrschte hier deutlich mehr Freiheitsgefühl und weniger allgegenwärtige Sorge als in der freien Nachbarstadt, das hatte sie wohlwollend bereits bei ihrer Ankunft hier bemerkt. Sie nickte amüsiert zwei jungen Männern, die ihren Weg kreuzten und dabei schon dezent schwankten, zu, ehe sie die letzte Abbiegung nahm und in den Schatten der schmalen Gasse tauchte – den vereinbarten Treffpunkt.
Schon auf den ersten Blick, den sie auf die Gestalt in der Mitte der Gasse werfen konnte, wurde sie misstrauisch und verlangsamte ihre Schritte ein wenig. Sie bildete sich mittlerweile ein, Philippas Geschmack zu kennen und dieser junge Mann, der sich nun zu ihr umdrehte, entsprach dem Schema der Menschen, mit denen sie sich aus eigenem Willen umgab, nun gar nicht. Zu unauffällig, zu durchschnittlich, zu… einfach. Ihre Skepsis war ihr deutlich anzusehen, selbst in dem schummrigen, kaum erwähnenswerten Licht der Laternen und hielt sich auch hartnäckig auf ihren blassen Zügen, als der Rothaarige sich umwandte. In höflicher Distanz stoppte sie ihre Schritte, um auf seine Begrüßung hin noch argwöhnischer dreinzublicken. Es brauchte einen Moment, ehe sie es wagte, den Illusionszauber ihres Gegenübers mit einer schnellen, unspektakulären Handbewegung zu lösen, da sie reichlich alarmiert darüber war, dass sie jemand mit ihrem richtigen Namen ansprach. Dass sich ausgerechnet Drazan Ehrendorn hinter der wenig beeindruckenden Fassade verbarg, ließ sie scharf Luftholen – um die Luft dann mit einem fast schon amüsierten Schnauben wieder auszuatmen. Auch sie war im ersten Augenblick wenig begeistert über das ungeplante Wiedersehen. „Drazan.“, stellte sie dann nüchtern mit einem fast ungläubigen, leichten Kopfschütteln fest. „Ich habe viele Gerüchte über deinen Verbleib gehört. Ich habe eine gute Summe darauf gewettet, dass du dich zur Ruhe gesetzt hast und ein Buch über deine glorreichen Erfolge im Krieg schreibst.“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust, musterte ihren damaligen Lehrmeister abschätzend von oben bis unten und dachte zurück an die Zeit, in der er ihr das jugendliche, unbedarfte Herz gebrochen, weil er ihre Schwärmerei für ihn nicht erwidert hatte. Heute konnte sie selbst darüber Schmunzeln, damals hatte sie seine Zurückweisung, wenn man das kalte Ignorieren ihrer Offerten denn so nennen konnte, wirklich getroffen und sie in eine kurzweilige Lebenskrise getrieben. Doch das war lange her und sie hatte gelernt und akzeptiert, dass Drazan ein egozentrisches Arschloch war und in den vergangenen Jahren kaum einen Gedanken mehr an ihn verschwendet. Umso erstaunlicher fand sie es, dass ausgerechnet er sich offenbar auf Philippa Eilhart eingelassen hatte. Sie zuckte bemüht gleichgültig mit den Schultern, als er die Zauberin ansprach. „Ich habe damals schon gesagt, dass wir uns nicht unähnlich sind. Aber was hat Philippa dir denn angeboten, dass du Emhyrs Dunstkreis verlassen hast?“ Sie bemühte sich um einen neutralen Tonfall, der angefressene Blick aus ihren Augen sprach jedoch deutlich dafür, dass ihr die Erinnerung an sein vergangenes Verhalten gar nicht so egal war, wie sie sich einreden wollte.
Den nächsten Tag hatte sie widerwillig mit den drei Mädchen verbracht, die gemeinsam einen kompletten Straßenzug mit ihrer Lautstärke unterhalten konnten und Elsbeth das Gefühl gaben, ihre Ohren würden im nächsten Moment anfangen zu bluten. Der stete Redefluss über Nichtigkeiten und die alltäglichen Probleme verwöhnter, zu nichts taugenden Töchter reicher Männer bereitete ihr Kopfschmerzen und so hatte sie sich kurz nach dem Abendessen fluchtartig mit der Andeutung, einen Bekannten besuchen zu wollen, aus der Verantwortung gezogen, ihre Gesprächen in dem kleinen Salon weiter ertragen zu müssen und ihnen mit dieser Ausrede genug Gesprächsstoff bis zum Einschlafen gegeben. Immerhin hatte man ihr ein eigenes Zimmer im Gasthaus gegönnt, in dem sie sich ohne weitere Nachfragen deutlich zweckmäßiger anziehen konnte, als der „Besuch eines Bekannten“ es eigentlich bedurfte. Es war ungewohnt, nach der langen Zeit, die sie die Rolle der Hiboulliard-Nichte spielte, wieder in eine Alltagskleidung zu steigen, die nicht aus langen Kleidern, schweren Stoffen und luftabschnürenden Corsagen bestand, auf die Philippa für ihre Maskerade so viel Wert legte. In den schwarzen, engen Hosen, der schlichten schwarzen Bluse, über die sie ein ebenso dunkles Mieder geschnürt hatte, weil sie sich sonst nicht mehr komplett angezogen fühlte, hätte sie wohl kaum jemand in Novigrad erkannt, zumal auch der fast schon verspielte Knoten, in dem sie ihre Haare am Morgen gesteckt hatte, einem deutlich praktischerem, locker geflochtenem Zopf gewichen war. Spätestens, als sie in die leichten, halbhohen Stiefel aus Leder schlüpfte, fühlte sie sich ein wenig in der Zeit zurückversetzt, in der sich ihr Leben in den Kellern der nilfgaardischen Akademie abgespielt hatte. Damals hatte sie die unwissenden, leichtgläubigen und vergleichsweise ungebildeten feinen Damen in ihrem feinen Zwirn auf der Straße verspottet. Heute gehörte sie gezwungenermaßen dazu und war mittendrin statt nur dabei. Umso wohler fühlte sie sich jetzt in den bequemen Stoffen, die ihr eine Bewegungsfreiheit gaben, deren Fehlen ihr in der letzten Zeit gar nicht bewusst gewesen war. Sie räkelte genüsslich die Schultern und streckte sich ausgiebig, ehe sie die wenigen Dinge, die sie für wichtig hielt, zusammensammelte. Eine unscheinbare, kleine Ledermappe, in der sie ein paar Fläschchen verbargen, fand den Weg an den Gürtel ebenso wie ein schmaler Dolch, der für sie weniger Waffe als praktisches Werkzeug war. In die Innenseite des Umhangs, den sie sich zum Schutz vor der nächtlichen Kälte über die Schultern legte, steckte sie ihren Passierschein, den ihr Vater Hamwert besorgt hatte – für den Fall der Fälle. Viel mehr meinte sie für das Vorhaben nicht zu benötigen – den Rest würde sie ohne handfestes Material erledigen können. Im Vorbeigehen griff sie noch nach den leicht gefütterten Handschuhen, die sie ordentlich auf der kleinen Kommode neben der Tür gelegt hatte und verließ das Gasthaus schnell, unauffällig und ungesehen.
Ihre beschwingten Schritte durch die Straße deuteten bereits an, dass sie sich auf das Kommende durchaus freute. Es war eine bitternötige Abwechslung in ihrem durchgeplanten und durchgetakteten Alltagstrott, den das Leben in der Oberschicht Novigrads mit sich brachte und auch wenn sie nicht ahnte, wen sie als Hilfe und Unterstützung von Philippa an die Seite gestellt kam, war sie zuversichtlich, am heutigen Abend endlich mal wieder etwas aufregendes und bedeutsameres zu tun, als sich irgendwo auf einer wichtigen Veranstaltung in Novigrad das Ohr abkauen zu lassen. Dass sie ein wenig spät dran war, wusste sie nicht – sie gehörte nicht zu den Leuten, die ständig die Uhr im Blick hatten und die sich generell nur selten darum scheren musste, pünktlich zu sein – das übernahm doch eher die Dienerschaft, an die sie sich so unglaublich schnell gewöhnt hatte.
Sie bewegte sich wesentlich unbedarfter und unvorsichtiger durch die Straßen und Gassen Oxenfurts, als sie es in Novigrad um diese Zeit getan hätte. Hier kannte man sie nicht, war es auch nichts Ungewöhnliches, dass junge Frauen es sich wagten, allein durch die Stadt zu ziehen. Geprägt von den Schülern und Studenten der Akademie herrschte hier deutlich mehr Freiheitsgefühl und weniger allgegenwärtige Sorge als in der freien Nachbarstadt, das hatte sie wohlwollend bereits bei ihrer Ankunft hier bemerkt. Sie nickte amüsiert zwei jungen Männern, die ihren Weg kreuzten und dabei schon dezent schwankten, zu, ehe sie die letzte Abbiegung nahm und in den Schatten der schmalen Gasse tauchte – den vereinbarten Treffpunkt.
Schon auf den ersten Blick, den sie auf die Gestalt in der Mitte der Gasse werfen konnte, wurde sie misstrauisch und verlangsamte ihre Schritte ein wenig. Sie bildete sich mittlerweile ein, Philippas Geschmack zu kennen und dieser junge Mann, der sich nun zu ihr umdrehte, entsprach dem Schema der Menschen, mit denen sie sich aus eigenem Willen umgab, nun gar nicht. Zu unauffällig, zu durchschnittlich, zu… einfach. Ihre Skepsis war ihr deutlich anzusehen, selbst in dem schummrigen, kaum erwähnenswerten Licht der Laternen und hielt sich auch hartnäckig auf ihren blassen Zügen, als der Rothaarige sich umwandte. In höflicher Distanz stoppte sie ihre Schritte, um auf seine Begrüßung hin noch argwöhnischer dreinzublicken. Es brauchte einen Moment, ehe sie es wagte, den Illusionszauber ihres Gegenübers mit einer schnellen, unspektakulären Handbewegung zu lösen, da sie reichlich alarmiert darüber war, dass sie jemand mit ihrem richtigen Namen ansprach. Dass sich ausgerechnet Drazan Ehrendorn hinter der wenig beeindruckenden Fassade verbarg, ließ sie scharf Luftholen – um die Luft dann mit einem fast schon amüsierten Schnauben wieder auszuatmen. Auch sie war im ersten Augenblick wenig begeistert über das ungeplante Wiedersehen. „Drazan.“, stellte sie dann nüchtern mit einem fast ungläubigen, leichten Kopfschütteln fest. „Ich habe viele Gerüchte über deinen Verbleib gehört. Ich habe eine gute Summe darauf gewettet, dass du dich zur Ruhe gesetzt hast und ein Buch über deine glorreichen Erfolge im Krieg schreibst.“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust, musterte ihren damaligen Lehrmeister abschätzend von oben bis unten und dachte zurück an die Zeit, in der er ihr das jugendliche, unbedarfte Herz gebrochen, weil er ihre Schwärmerei für ihn nicht erwidert hatte. Heute konnte sie selbst darüber Schmunzeln, damals hatte sie seine Zurückweisung, wenn man das kalte Ignorieren ihrer Offerten denn so nennen konnte, wirklich getroffen und sie in eine kurzweilige Lebenskrise getrieben. Doch das war lange her und sie hatte gelernt und akzeptiert, dass Drazan ein egozentrisches Arschloch war und in den vergangenen Jahren kaum einen Gedanken mehr an ihn verschwendet. Umso erstaunlicher fand sie es, dass ausgerechnet er sich offenbar auf Philippa Eilhart eingelassen hatte. Sie zuckte bemüht gleichgültig mit den Schultern, als er die Zauberin ansprach. „Ich habe damals schon gesagt, dass wir uns nicht unähnlich sind. Aber was hat Philippa dir denn angeboten, dass du Emhyrs Dunstkreis verlassen hast?“ Sie bemühte sich um einen neutralen Tonfall, der angefressene Blick aus ihren Augen sprach jedoch deutlich dafür, dass ihr die Erinnerung an sein vergangenes Verhalten gar nicht so egal war, wie sie sich einreden wollte.
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