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Setz‘ dich zu uns, nimm einen Krug und deine Gwintkarten in die Hand. Es sind schwere Zeiten, in denen du zu uns gestoßen bist. Wir schreiben das Jahr 1273 und das Feuer der Hexenjagd hat schon viele Menschenleben verschlungen. Egal ob Mensch, Mutant oder Anderling: Es wird Zeit, dich für eine Seite zu entscheiden. Schmiede mit uns das Schwert des Schicksals neu und verändere mit uns die Politik, um Geschichte zu schreiben.
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The Square › Silver & Steel › Redanien
it comes and goes in waves

it comes and goes in waves
Drazan
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2 Threads
#4
23.10.2021, 20:28
a, es war gewiss eine der besseren Eigenschaften des Zauberers möglichst Nüchtern an alle Situationen heranzugehen. Das Überfordert sein, weil einem die Gefühle plötzlich übermannten, kannte er nur äußerst selten. Jedes Mal wenn es bisher dazu gekommen war, war das Ergebnis nicht zufriedenstellend und die Aufräumarbeiten fraßen mehr Kapazitäten als notwendig gewesen waren. Ja, in seinem Kopf ist Rationalität immer den eigenen Gefühlen vorzuziehen. Nüchtern betrachtet waren Probleme oftmals um so einiges simpler. Leider funktionierte dieses Schema nicht immer, auf Saskia war es nur in den seltensten Fällen anzuwenden. Auch nicht die Regungen die er in ihrer Nähe verspürte vermochte er nicht neutral zu analysieren. Er hatte den lebenden Drachen vor, zumindest gefühlt, einer halben Ewigkeit kennengelernt in einer Zeit wo man noch Glauben hatte diesen Krieg gewinnen zu können. Seitdem hat sich die halbe Welt verändert. Die Nordlande waren nun wirklich einmal Vereinigt, naja, jedenfalls so halb – Nilfgaard wurde trotz aller Prognosen zurückgeschlagen worden, sie hatten sich trennen müssen und ein ganzer Haufen von Anderlingen und Zauberer musste sein Leben lassen um den abstrusen Racheplänen des Strengen gerecht zu werden. Ja, es lief alles andere als optimal. Umso besorgter war er das Saskia nun in der Stadt war. Ja, besorgt war tatsächlich das richtige Wort. Nicht nur strategisch sollte es schwierig werden, wenn Saskia jemals wieder irgendeiner Fraktion in die Hand fiel sondern auch emotional. Und das war der Punkt der ihn besonders störte. Gefühle. Freundschaft. Dinge von denen der Zaubere wirklich keine Ahnung hatte.

Umso erfreulicher war es für Drazan, sich nicht mit diesen Dingen auch noch eingehender im Gespräch befassen zu müssen. Instinktiv rückte die Jungfrau von Aedirn weg, auch wenn es gar nicht nötig war, hatte der Zauberer doch schon in der Sekunde wo man ihn hat lassen einen diskreten Abstand hergestellt. Mit einem kritischen Blick verfolgte er die Flugbahn des Kiesels den die Kriegerin durch die Straße tat, überlegte sich welche Berechnungen man wohl treffen musste um herauszufinden wo er als nächstes landen würde. Bloß über keine Dinge die wirklich wichtig sein könnten nachdenken. Bei den Worten Drachen suchen und König Stennis konnte sich der Schwarzhaariger ein Schmunzeln nicht verkneifen „König Stennis….er darf sich immer noch als Royal betiteln, wenngleich er deutlich bewiesen hat wie wenig Talent ihm dazu in die Wiege gelegt wurde? Eine Schande. Mir wäre es ja ein Dorn im Auge, einen Titel nur wegen der Gnade eines anderen Königs tragen zu dürfen.“ Er mochte Stennis nicht besonders und er konnte nicht einmal wirklich sagen, wieso. „Einen Drachen suchen.“, wiederholte er dann langsam, „Auf dem Markt wurden einige Handspiegel angeboten, ich kann dir gerne einen schenken falls du dich suchst.“ Ja, das war wohl ein Scherz des Zauberers. An der Humorfront gab es auch noch einige Dinge zu tun, die überarbeitet werden wollten.

Akkurat versteifte er seine Haltung und verschränkte die Hände hinter dem Rücken. Als würde gleich der Kaiser vorbeilaufen um seine Truppen zu inspizieren stand er da, völlig anders als die Haltung die er sonst als Weinhändler an den Tag legte. Bei dem Kommentar auf seine Kleidung schaute er kurz an sich herab und seufzte dann. „Neufindung…nein, es ist eher ein Kostüm. Schwarz ist eine so viel praktischere Farbe als Rot. Es speichert die Wärme besser, verbirgt die Konturen und man ist Nachts schwer zu erkennen. Aber Braun und Weinrot…“ Er zuckte mit den Schultern. „Nunja, was man eben so tut um nicht aufzufallen, nicht wahr?“ Ein leichtes Lächeln zeigte sich auf den Lippen des Mannes. „Normalerweise habe ich noch eine andere Frisur und Haarfarbe…und verkaufe Wein.“ Er nickte mehrmals. „Ich habe mir ganze 20 Witzebücher und einen Haufen von Erzählungen einverleibt um ein angenehmes Konversationsthema finden zu können. Es war furchtbar. Es gibt so einen Dichter…Rittersporn oder so ähnlich…“ Der Zauberer fuhr sich durch das Gesicht, in der Hoffnung Saskia könnte den Schmerz den er bei dem Gedanken an diese Werke fühlte nachvollziehen. „Es war furchtbar. Aber ich hoffe doch, meine Bemühungen werden in dieser Stadt Früchte tragen.“
[Bild: drazan_sig.png]
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it comes and goes in waves - von Saskia - 23.10.2021, 20:27
RE: it comes and goes in waves - von Drazan - 23.10.2021, 20:27
RE: it comes and goes in waves - von Saskia - 23.10.2021, 20:28
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